Begriff: Trittschall
Trittschall
Trittschall ist Körperschall, der z.B. beim Begehen einer Decke oder Treppe entsteht und in darunter liegende Räume teilweise als Luftschall abgestrahlt wird. Der im Empfangsraum entstehende Schallpegel wird als Trittschallpegel bezeichnet. Der in der Decke oder Treppe entstandene Körperschall wird auch über benachbarte Bauteile übertragen und führt in Räumen, die sich nicht unmittelbar unter der Anregungsstelle befinden zur Geräuscherzeugung. In diesem Fall wird von Flankenübertragung gesprochen.
Trittschall entsteht im bauakustischen Sinne nicht nur beim Begehen eines Bauteiles, sondern auch bei wohnüblicher Nutzung wie Möbelrücken, Herabfallen von Gegenständen, Betrieb von Haushaltsgeräten etc.. Beim Klopfen, Bohren, Hämmern oder bei Anregung durch Vibrationen spricht man ganz allgemein von Körperschall.
4. Erdberührte Bauteile: 4.2.1 Abdichtungen gegen aufsteigende Feuchte
6. Decken: Massivdecken (MD) (1/5)
6. Decken: Massivdecken (MD) (2/5)
6. Decken: Bodenaufbauten (1/6)