Begriff: Zementestrich
Zementestrich
Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13813 als „CT“ (von Cementitous screed) bezeichnete Zementestrich. Unter dieser Bezeichnung ist auch das klassische Dickbett anzusehen, das auch genauso wie ein Zementestrich zu bemessen ist. Der Zementestrich ist, auch bei Einfärbung, leicht zu erkennen an seiner Reaktion mit Säuren, wie z.B. Zementschleierentferner. Vorteil des Zementestrichs ist die Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung. Aufgrund des "Schwindens", das beim Erhärtungsvorgang des Estrichs als Folge der Hydratation auftritt, ist die Feldgröße i.d.R. auf 36 m² zu begrenzen, da sich in der Konstruktion sonst unkontrolliert Risse bilden. Der Zementestrich ist feuchtebeständig, kann aber wie jedes zementgebundenes System im nassen Zustand seine Festigkeit verringern.
Der Zementestrich spielt im Schallschutz erst dann eine wichtige Rolle, wenn er schwimmend verlegt wird. Durch den schwimmenden Estrich kann sowohl die Luft- als auch die Trittschalldämmung der Rohdecke deutlich verbessert werden.
Bauphysikalische Grundlagen: Wärme (1/3)
6. Decken: Allgemeine Beschreibung (2/3)
6. Decken: Dämmung des Gewölbekellers
6. Decken: Bodenaufbauten (3/5)
6. Decken: Bodenaufbauten (4/5)
6. Decken: Bodenaufbauten (5/6)