Begriff: Sperrholz
Sperrholz
Sperrholz ist der Sammelbegriff für Holzwerkstoffplatten, die aus mindestens drei miteinander verleimten Holzlagen bestehen, wobei die Lagen gegeneinander meist um 90° versetzt sind. Neben den Holzlagen aus Furnieren, Stäben oder Stäbchen besteht er aus unterschiedlichen Klebstoffen und gegebenenfalls Schutzstoffen gegen Schädlinge oder Feuer. Die Verleimung der einzelnen Sperrholzlagen kann mit formaldehydhaltigen Leimen erfolgen. Bau-Sperrholzplatten sind besonders für tragende Konstruktionen im Holzbau geeignet, als mittragende bzw. aussteifende Beplankungen sowie für Dachschalungen. Sie weisen im Vergleich zu den anderen Holzwerkstoffplatten die höchsten Elastizitätsmodule und Festigkeiten auf. Ihre Anwendung in der Altbaumodernisierung ist dann zweckmäßig, wenn die höheren Festigkeiten oder die größere Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen auch tatsächlich ausgenutzt werden, da sie meist teurer als Holzspanplatten oder Holzfaserplatten sind. Desweiteren wird zwischen Außensperrholz und Innensperrholz unterschieden.
Bauphysikalische Grundlagen: F-2 Feuchtetransport (Wasserdampfdiffusion)
Bauphysikalische Grundlagen: Wärme (1/3)