Begriff: Holzfaserplatten
Holzfaserplatten
Holzfaserplatten werden aus verholzten Fasern mit oder ohne Bindemittelzusatz hergestellt. Neben den Bindemitteln können Holzfaserplatten, wie die Holzspanplatten, Zusätze zum Erreichen bestimmter Eigenschaften erhalten. Holzfaserplatten werden hauptsächlich nach ihrer Festigkeit und Oberflächenbeschaffenheit unterschieden. Harte und mittelharte Holzfaserplatten (HFH- und HFM-Platten) können in der Tafelbauart als mittragende Beplankung tragender und aussteifender Elemente eingesetzt werden. Sie finden in der Altbaumodernisierung Verwendung bei Innen- und Außenwänden, Dächern, Bekleidungen, Fußböden. Weiterhin gibt es noch nichttragende Holzfaserplatten. Dies sind zum Beispiel poröse Holzfaserplatten (HFD-Platten), die zur Wärmedämmung eingesetzt werden (Holzfaserdämmplatte). Auch kunststoffbeschichtete dekorative Holzfaserplatten (KH-Platten) zählen zu den nichttragenden Holzfaserplatten. Diese harten Holzfaserplatten sind mit Trägerbahnen beschichtet, die mit härtbaren Kunststoffen imprägniert und unter Wärmeeinwirkung aufgepresst sind.
Bauphysikalische Grundlagen: F-2 Feuchtetransport (Wasserdampfdiffusion)