Begriff: Holzfaserdämmplatte

Holzfaserdämmplatte

Holzfaserdämmplatten (auch Weichfaser- oder Weichfaserdämmplatten genannt) werden aus Sägewerksabfällen und entrindetem Restholz hergestellt. Im Gegensatz zu Holzwolle-Leichtbauplatten, bei denen die Holzwolle durch Magnesit oder Zement gebunden wird, bestehen Holzfaser-Dämmplatten aus verklebten Holzfasern. Durch chemische Behandlung können diese Platten schwer entflammbar gemacht werden. Holzfaser-Dämmplatten haben ein poröses Gefüge und daher auch wärmedämmende und schallabsorbierende Eigenschaften. Außerdem besitzen sie meist eine hohe Wärmespeicherkapazität, sind diffusionsoffen. Sie eignen sich besonders für eine Zwischensparren- oder Aufsparrendämmung bei Dachgeschossen, für Trennwand- und Türmittellagen oder für Trittschalldämmplatten. In der Altbaumodernisierung können Holzfaser-Dämmplatten auch als nachträgliche Dämm- und Trägermaterial für eine verputzte Fassade (Putzträger) eingesetzt werden.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

1. Außenwände: Wärmedämmverbundsystem (1/2)

6. Decken: Bodenaufbauten (4/5)

6. Decken: Bodenaufbauten (6/6)