Begriff: Putz
Putz
Als Putz bezeichnet man eine Schicht aus Mörtel, der an Außen- und Innenwänden sowie an der Unterseite von Decken aufgebracht wird. Je nach Einsatzart erfüllt der Putz verschiedene Zwecke, z. B. <ul><il>Herstellung eines glatten Untergrundes zum Fliesen, Streichen oder Tapezieren
Regulierung der Raumfeuchte bei Innenputzen
Wärmedämmung und Wasserabweisung bei Außenputzen
Herstellung eines ästhetischen Erscheinungsbildes.</il></ul>Verschiedene Arten von Putz werden nach den verwendeten Materialien, i. d. R. nach dem Bindemittel (Kalkputz, Kalkzementputz, Zementputz und Gipsputz), nach der Verarbeitung (Kratzputz, Reibeputz, Kellenstrichputz) oder nach der bauphysikalischen Funktion (Wärmedämmputz, Akustikputz, Sanierputz) unterschieden.
Um die Bildung von Rissen im Putz zu verhindern und dessen Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, kann eine Armierung (Bewehrung) hilfreich sein. Hierzu wird z. B. Glasfasergewebe in den Grundputz eingearbeitet.
Wichtige Regelwerke sind:
DIN 18345 Wärmedämm-Verbundsysteme.
DIN 18350: Putz- und Stuckarbeiten
DIN V 18550: Putz- und Putzsysteme - Ausführung
Bauphysikalische Grundlagen: Wärme (1/3)
1. Außenwände: Wärmedämmverbundsystem (1/2)
1. Außenwände: 1.1 Bestand (1/6)
6. Decken: Allgemeine Beschreibung (1/3)
1. Außenwände: Fassadenverkleidungen (1/6)
3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (3/8)
3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (1/8)
1. Außenwände: 1.1 Bestand (3/6)