Begriff: Norm-Schallpegeldifferenz

Norm-Schallpegeldifferenz

Zur Kennzeichnung der Schalldämmung ist eine "einfache" Schalldruckpegeldifferenz nicht geeignet, da sie durch Veränderung der Eigenschaften des Empfangsraumes, z.B. durch Anbringen von schallabsorbierenden Materialien, beeinflusst wird. Um diese Einflüsse zu eliminieren, kann zur Beschreibung der Luftschalldämmung in Gebäuden die Norm-Schallpegeldifferenz D<sub><small>n</small></sub> verwendet werden. Dabei wird die gemessene Schalldruckpegeldifferenz durch die auf eine Bezugsabsorptionsfläche A<sub>0</sub> bezogene äquivalente Schallabsorptionsfläche des Raumes A<sub>2</sub> korrigiert:

\(D_n=D\ -\ 10\ \lg\ \left(\frac{A_2}{A_0}\right)\)


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

6. Decken: Allgemeine Beschreibung (1/3)

Bauphysikalische Grundlagen: Formelzeichen-Verzeichnis (4/4)

Bauphysikalische Grundlagen: S-3 Luft- und Trittschalldämmung (3/7)

Bauphysikalische Grundlagen: S-3 Luft- und Trittschalldämmung (4/7)

3. Fenster und Türen: 3.2.2 Dämmung der Zusatzeinrichtungen am Fenster (2/2)

3. Fenster und Türen: 3.2.2 Dämmung der Zusatzeinrichtungen am Fenster (1/2)

3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (6/8)

Schalldämm-Maß zusammengesetzter Bauteile: Einleitung

6. Decken: Allgemeine Beschreibung

6. Decken: Unterdecken und Deckenverkleidungen (2/4)

Bauphysikalische Grundlagen: Schall (12/13)