Begriff: Koinzidenzeinbruch

Koinzidenzeinbruch

Stimmt die Spur der schräg einfallenden Luftschallwellen λ<sub>Sp</sub> mit der Wellenlänge der Biegewelle in einer Platte λ<sub>B</sub> überein, stellt sich bei der Frequenz f<sub>c</sub> (Koinzidenzfrequenz) im Schalldämmverlauf der Platte ein Einbruch ein.
Die Formel zur Berechnung der Koinzidenzfrequenz f<sub>c</sub> lautet:

\(f_c = \frac {c_L^2}{2 \pi sin^2 \vartheta} \sqrt { \frac {m}{B}}\)

\(c_L\)

Schallgeschwindigkeit in der Luft [m/s]

\(m\)

flächenbezogene Masse [kg/m²]

\(B\)

Biegesteifigkeit [Nm²]

Im diffusen Schallfeld trifft der Schall auf das Bauteil unter verschiedenen Winkeln ein. Durchschnittlich kann in der Praxis mit einem Einfallswinkel von ϑ = 45° gerechnet werden. Beim Grenzfall, d.h. bei einem streifenden Schalleinfall (ϑ = 90°, sinϑ = 1) geht die Koinzidenzfrequenz f<sub>c</sub> in die Koinzidenzgrenzfrequenz f<sub>g</sub> über.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

Bauphysikalische Grundlagen: S-4 Einfache Berechnungsmethoden in der Bauakustik (3/8)

2. Innenwände: 2.2.1 Vorsatzschalen (3/4)

3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (1/8)

2. Innenwände: 2.2.1 Vorsatzschalen (2/4)

Bauphysikalische Grundlagen: S-4 Einfache Berechnungsmethoden in der Bauakustik (5/8)

2. Innenwände: 2.2.1 Vorsatzschalen (1/4)

2. Innenwände: 2.2.1 Vorsatzschalen (4/4)