Begriff: bewertete Trittschallminderung

bewertete Trittschallminderung

Die Verbesserungswirkung einer Deckenauflage wird durch die Einzahlangabe bewertete Trittschallminderung angegeben. Sie wird im Laboratorium auf einer einheitlichen Norm-Rohdecke bestimmt. Zur Bewertung wird die dort in Abhängigkeit von der Frequenz ermittelte Trittschallminderung ΔL von den idealisierten Norm-Trittschallpegel-Werten einer Bezugsdecke L<sub>n,r,0</sub> abgezogen. Der bewertete Norm-Trittschallpegel der Bezugsdecke L<sub>n,r,0,w</sub> beträgt 78 dB. Die bewertete Trittschallminderung ΔL<sub>w</sub> (früher: Trittschallverbesserungsmaß VM) ergibt sich als Differenz der bewerteten Norm-Trittschallpegel der Bezugsdecke und der so gewonnenen Trittschallkurve einer fiktiven wohnfertigen Decke L<sub>n,r,w</sub>:

\(\Delta L_w=L_{n,r,0,w} - L_{n,r,w}=780 - L_{n,r,w}\)     [dB]


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

Bauphysikalische Grundlagen: Formelzeichen-Verzeichnis (4/4)

Bauphysikalische Grundlagen: S-3 Luft- und Trittschalldämmung (6/7)

Bauphysikalische Grundlagen: S-3 Luft- und Trittschalldämmung (7/7)

6. Decken: Bodenaufbauten (3/5)

6. Decken: Bodenaufbauten (4/5)

6. Decken: Bodenaufbauten (5/5)

Bauphysikalische Grundlagen: Schall (5/13)

7. Treppen: 7.2.1 Beläge (1/3)