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Die Bachelorarbeit rückt näher und Sie fragen sich, was zu erst zu tun ist? Sie stecken gerade in der Masterarbeit und es läuft nicht so gut? Sie betreuen Ihre erste Bachelorarbeit und suchen nach Tipps für eine erfolgreiche Betreuung? Sie sind die Prüfer*in von Abschlussarbeiten und auf der Suche nach best practice Beispielen von Kolleg*innen? Dann lesen Sie hier weiter:
Alle hier zur Verfügung gestellten Materialien zeigen Beispiele guter Zusammenarbeit und Betreuung im jeweiligen Fach. Bitte beachten Sie, dass sich die Anforderungen und Regelungen abhängig vom Fach unterscheiden können. Bitte behalten Sie beim Lesen immer die entsprechende Prüfungsordnung im Hinterkopf.

Offizielle Informationen

Die Universität regelt alles Grundsätzliche für die Studiengänge in den Prüfungsordnungen.
Daher: Kennen Sie Ihre Prüfungsordnung?

Institute haben die Möglichkeit Regelungen für schriftliche Arbeiten zu Erstellen. Dabei geht es zum Beispiel um Zitierweisen oder die Formatierung. Gehen Sie auf Ihr betreundes Institut zu.
Im folgenden finden Sie eine Sammlung der relevaten offiziellen Dokumente zum Thema:
Ansprechpartner*innen - an wen kann sich bei Fragen wenden?

Schnelle Tipps zur Arbeit

Die nachfolgenden Inhalte sind für die einzelnen Rollen aufgeteilt. Bitte denken Sie daran, dass Sie sowohl die betreunde und prüfende Rolle einnehmen können.
Mount Abschlussarbeit
Für Studierende ist eine Abschlussarbeit ähnlich einer langen Wanderung in den Bergen, wer am Anfang sich nicht gut vorbereitet kommt später in Schwierigkeiten. Ist man erst einmal aufgebrochen ist es nicht mehr so einfach fehlendes "Equipment" zu beschaffen. Für die Ausgabe und Bewertung deiner Abschlussarbeit ist der/die Prüfer*in zuständig. Manchmal werden die Prüfer*innen bei der Begleitung der Arbeit durch Assistent*innen fachlich unterstützt. Besprich dich also deshalb ausführlich mit der/dem Prüfer*in bzw. der betreuenden Person, um eine gute Betreuung sicherzustellen.

Zu Beginn

Um ein Thema und eine Betreuung für eine Abschlussarbeit zu finden, kannst du:
  • Institute und Lehrende direkt ansprechen
  • Vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften gibt es in der Regel keine vorgegebenen oder ausgeschriebenen Themen. Besuchte Seminare sind aber ein guter Anhaltspunkt für aktuelle Forschungsthemen. Im Seminar oder in der Vorlesung findest du bestimmt für dich interessante Ansätze für deine Themenfindung
  • Aushänge an Instituten sowie Ausschreibungen auf deren Homepages sind in den Ingenieurwissenschaften eine gute Quelle für mögliche Themen
Da die Festlegung und Anpassung eines Themas einige Wochen dauern kann und du eventuell mit mehreren Instituten oder Mitarbeitenden verschiedener Abteilungen Kontakt aufnehmen und Gespräche führen wirst, plane mindestens zwei bis drei Monate Zeit vor Beginn deiner Arbeit ein. Unter Umständen kann das Ganze auch länger dauern.
  • Manche Themen werden als Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten ausgeschrieben und der Umfang wird erst später für die konkrete Situation und den jeweiligen Kenntnisstand angepasst. Die Konkretisierung des Themas kann ein paar Wochen in Anspruch nehmen, da Recherchen oder Vorarbeiten notwendig sein können. Der Arbeitstitel sollte aber recht zügig feststehen, damit du deinen Arbeitsplan danach ausrichten kannst. Bei den Absprachen kannst du deine eigenen Ideen einbringen. In manchen Fachbereichen, wie etwa Geistes- und Sozialwissenschaften, kannst du ein eigenes Thema vorschlagen und gemeinsam mit deine*r Prüfer*in konkretisieren.
  • Wenn du selbst ein Thema vorschlägst, achte darauf, dass der Umfang des Themas zum Umfang der Arbeit passt. Besprich dies mit deinem/deiner Prüfer*in bzw. Betreuer*in .
  • Sollte sich das Thema im Laufe der Bearbeitung gravierend ändern, kannst du eine Verlängerung der Bearbeitungszeit beantragen (s. Abgabefrist verlängern), auch wenn das eigentlich nicht passieren sollte.
  • Manche Prüfungsordnungen nennen für die Möglichkeit der Themenänderung eine Frist von vier Wochen. Bleibe im Austausch mit deinen Betreuenden, damit Schwierigkeiten in der Anfangsphase direkt angegangen werden können.
Es erfolgt im Normalfall keine formale Bewerbung, ein persönliches Gespräch, um sich gegenseitig kennenzulernen, sollte in jedem Fall stattfinden. Letztendlich hängt es vom entsprechenden Institut ab, wie die Vergabe der Themen gehandhabt wird. Es ist recht üblich, dass die Institute einen Notenauszug sehen möchten. Häufig dient dieser auch dazu, das Thema an deine jeweiligen Stärken und Interessen anzupassen. Frag am besten nach, welche Unterlagen du zum Kennenlerngespräch mitbringen sollst.
  • Auf den Homepages der Institute kannst du dich über deren Forschungsschwerpunkte informieren und auf die jeweiligen Mitarbeitenden zugehen. In den Ingenieurwissenschaften haben die Institute oft Gruppenleiter*innen, auf die man zugehen kann, um nach möglichen Themen zu fragen.
  • Wenn du die Personen bereits aus Lehrveranstaltungen oder von einer Studien- oder Hausarbeit kennst, hast du schon eine erste Einschätzung, ob du mit dieser Person arbeiten möchtest.
  • Beim Kennenlerngespräch merkt man meistens recht schnell, ob man sich versteht und die Arbeitsweisen und Vorstellungen zur Zusammenarbeit harmonieren (Frühaufsteher*in vs. Nachteule, Eigenbrötler*in vs. Teamplayer*in, etc.).
  • Das Thema der Arbeit kann ein guter Antrieb sein. Wenn dich ein Thema interessiert, ist es leichter am Ball zu bleiben, auch wenn es menschlich nicht so gut mit dem Betreuer oder deiner Betreuerin passt. Dennoch solltest du nicht unterschätzen, wie wichtig ein gutes Verhältnis für den Erfolg der Arbeit ist.
Es gehört zu den Aufgaben deine*r Betreuer*in dir beim Einstieg in die Arbeit zu helfen, bei der Bachelorarbeit noch mehr als bei der Masterarbeit.
  • Kenne deine Prüfungsordnung! Du kannst nicht davon ausgehen, dass die betreuende Person über die zum Teil kleinen Unterschiede der verschiedenen Prüfungsordnungen Bescheid weiß. Wenn du dir nicht sicher bist, welche Prüfungsordnung deine ist, frage beim Prüfungsamt nach.
  • Viele Studiengänge haben Leitfäden für die Erstellung von wissenschaftlichen Arbeiten. Schau auf deren Homepage nach und kläre mit deine*r Betreuer*in, ob das die Vorgaben für zu verwendende Programme, Zitationsregeln und Formatierung sind, die du anwenden solltest. Wenn du diese von Anfang an beachtest, erspart dir das am Ende viel Arbeit.
Du hast weitere Fragen? Dann schreib sie uns einfach.

Mittendrin

  • Je nach Fachgebiet und Methodik kannst du direkt zu Beginn der Arbeit parallel Notizen machen (insbesondere für den Grundlagenteil und die Literaturrecherche), die du später für den Text der finalen Arbeit verwenden kannst. Stichpunkte helfen dabei sich an die jeweiligen Quellen und durchgeführten Arbeitsschritte zu erinnern und tragen dazu bei beim Schreiben nicht wieder von Null anfangen zu müssen. Spätestens zur Hälfte der Bearbeitungszeit deiner Arbeit solltest du zu Schreiben beginnen. Es dauert oft länger als gedacht und nicht jeder Tag ist beim Schreiben gleich produktiv.
  • In den Fächern, die vornehmlich mit Texten und Quellen arbeiten erstellt man oft schon eine Gliederung, bevor das Thema offiziell vergeben wird. Auch die Literaturrecherche startet quasi mit der Themenfindung, damit du einen Überblick hast, ob das Thema überhaupt gut zu bearbeiten sein wird. Findet sich absolut keine Literatur dazu, ist eine Anpassung des Themas bestimmt sinnvoll.
Das ist pauschal schwierig zu beantworten: Du musst für eine Abschlussarbeit das Rad nicht neu erfinden, jedoch auch eigenständig arbeiten. Das heißt, dass du nicht alle Probleme selbst lösen musst (gerade bei der Bachelorarbeit), jedoch solltest du dir auch selbst Gedanken machen und dich darüber mit deine*r Prüfer*in bzw. Betreuer*in beraten.
Erarbeite mit deine*r Prüfer*in bzw. Betreuer*in einen Arbeits- und Zeitplan und vereinbare regelmäßige Treffen. Dadurch kannst du regelmäßig über auftretende Probleme und Erfolge sprechen und dein*e Betreuer*in erhält einen Überblick wie die Arbeit vorangeht. Auch wenn du keinen neuen Stand hast, ist es dennoch hilfreich sich kurz zu besprechen, wenn ein Treffen angesetzt ist. Am Anfang sind solche Treffen vielleicht noch häufiger notwendig, später dann weniger, aber sie sollten mindestens alle 14 Tage stattfinden. Natürlich kann so ein Austausch auch online stattfinden.
  • Es wird einsam, triff Leute, mach bewusste Pausen, belohne dich, wenn du ein Zwischenziel erreicht hast, z.B. mit einem Ausflug, um mal etwas anderes zu sehen als deinen Schreibtisch
  • Erstelle einen Zeitplan: Wann möchte ich ungefähr wie viel geschrieben haben? Wann möchte ich ungefähr fertig sein und zur Korrektur geben? Wann muss ich es aller spätestens drucken und abgeben?
  • Die Schreibwerkstatt kann helfen, gerade wenn man noch keine Erfahrung mit wissenschaftlichem Schreiben hat.
  • Lesen – Publikationen aber auch andere Abschlussarbeiten können helfen den Stil und das Format des wissenschaftlichen Schreibens zu erlernen.
  • Vor Beginn des Schreibens eine grobe Struktur/Gliederung überlegen und mit dem*der Prüfer*in bzw. Betreuer*in abklären: dies hilft den Roten Faden zu bewahren und nicht am Thema vorbei zu schreiben.
  • Ruhig den*die Prüfer*in bzw. Betreuer*in fragen, ob Teile der Arbeit Korrektur gelesen werden können, so bekommst du ein Gefühl dafür, auf was du achten musst.
  • Plane mehr Zeit als gedacht für Korrekturen ein und bedenke das Prüfen von Fußnoten und Zitaten! Die Arbeit muss von anderen Menschen gelesen werden und du prüfst dann, ob du deren Vorschläge noch einarbeiten möchtest.
  • Korrektur lesen können z.B.: a) im Idealfall jemand aus dem Fachgebiet / Kommiliton*innen b) jemand, der Ahnung von Rechtschreibung, Grammatik, wissenschaftlichen Arbeiten hat, c) jemand, der besonders auf Logikfehler achtet.
  • Fange einfach mal an zu schreiben, auch wenn das Geschriebene noch nicht perfekt ist. Überarbeiten ist einfacher als neu zu schreiben.
Du hast weitere Fragen? Dann schreib sie uns einfach.

Probleme

Rechtzeitig mit dem*der Prüfer*in bzw. Betreuer*in darüber sprechen und sehen, wie der Zeitplan angepasst werden kann. Es kann ganz verschiedene Ursachen haben, dass du nicht so schnell wie geplant vorankommst: Experimente funktionieren nicht, der Zeitplan war von Anfang an zu vollgepackt, Corona, etc.. In jedem Fall ist es gut sich frühzeitig damit zu beschäftigen und das Gespräch zu suchen.
Gut vorbereitet mit dem*der Prüfer*in bzw. Betreuer*in sprechen. Das bedeutet z.B. das Laborbuch oder die Dokumentation der Versuche mitzubringen und auch schon selbst versuchen Fehlerquellen und Ursachen zu benennen. Oft hilft es auch einfach schon mal „einen Blick von außen“ auf die Sache zu bekommen, manchmal sogar, Außenstehenden das Problem zu erklären. Unter Umständen dann auch den Zeitplan aktualisieren.
Die Schreibwerkstatt bietet Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben an, ebenso gibt es dazu verschiedene Online-Angebote. Außerdem kann es helfen sich mit Kommiliton*innen oder dem*der Betreuer*in über deren Erfahrungen auszutauschen und verbindliche Absprachen zu treffen. Siehe auch „Habt ihr generelle Tipps für die Zeit des Schreibens?“
Deine Fachgruppe oder der/die Referent*in Studium und Lehre bei stuvus sowie die Ombudsperson Lehre (HIER LINK EINFÜGEN) können dir helfen eine Einschätzung der Lage zu bekommen und du kannst hier mit jemanden sprechen, der nicht in die Notengebung mit einbezogen ist. Auch ein Gespräch mit de*r Prüfer*in kann helfen.
Dein Problem ist nicht dabei? Dann schreib uns einfach.

Kurz vor Abgabe

Wenn der*die Prüfer*in bzw. Betreuer*in dir noch keine Vorgaben gemacht hat, rechtzeitig nachfragen, wie die Abschlussarbeit aussehen sollte. Wichtig ist es auch die Erklärung zum eigenständigen Arbeiten (Anti-Plagiats-Erklärung) nicht zu vergessen. Kläre auch unbedingt ab, ob der Vortrag vor oder nach der Abgabe der schriftlichen Arbeit stattfinden soll und plane genügend Zeit für Probevorträge ein.
Die Prüfungsordnungen erlauben einen Antrag auf Fristverlängerung beim Prüfungsausschuss zu stellen. Die Länge ist bei den verschiedenen Studiengängen und Abschlussarbeiten unterschiedlich, schaue daher in deiner eigenen Prüfungsordnung nach. Bei der Begründung hilft es den meisten Prüfungsausschussvorsitzenden wenn auch der*die Prüfer*in bzw. Betreuer*in bestätigt, dass man die Gründe, die zur Verlängerung geführt haben, nicht selbst verschuldet hat. Das Formular zum Antrag auf Fristverlängerung findest du hier:
https://www.student.uni-stuttgart.de/pruefungsorganisation/formulare/#id-fd5d5c9a-0
Grundsätzlich solltest du das aber in Absprache mit deine*r Prüfer*in bzw. Betreuer*in regeln und nicht ohne deren Kenntnis aktiv werden. 
Das kommt ganz auf deine*n Prüfer*in bzw. Betreuer*in an. Kläre frühzeitig, ob nach Abgabe deiner schriftlichen Ausarbeitung noch Korrekturen eingearbeitet werden müssen/sollen/dürfen oder ob dies vor der Abgabefrist geschehen muss. Erfrage in diesem Zuge am besten noch, wie das genaue Prozedere nach der Abgabe aussieht und was genau du alles in welcher Form mit abgeben musst (Code, Rohdaten, Quellen, digital, gedruckt ect.), damit keine Überraschungen auftreten.
Du hast weitere Fragen? Dann schreib sie uns einfach.
Kettenkarrusell
Als Betreuende Person ist man immer wieder im selben Zyklus. Es ist jedoch immer darauf zu achten, dass die Geschwindigkeit angemessen ist und der einzelen Studierende nicht aus der Kurve fliegt.

Vor dem ersten Gespräch

Neben Themen für Abschlussarbeiten, die sich beispielsweise durch den Prüfer oder Projekte ergeben, kann man oftmals auch Themen aus seinem eigenen Forschungsgebiet als Abschlussarbeiten vorschlagen.
Diese Themen sollten dabei schriftlich so klar wie möglich formuliert werden, auch mündliche Absprachen später schriftlich festgehalten werden. Dies dient für alle Seiten sich später wieder zu orientieren, was ursprünglich der Plan und das Ziel war.
Dabei ist es hilfreich, dass Themen zu Beginn in mehrere Teilaufgaben unterteilen lassen - dies ermöglicht eine gute Zeitplanung zu Beginn.
Zudem sollten Themen für Abschlussarbeiten mit dem Prüfer sowie Kollegen abgestimmt werden, um Ressourcen sinnvoll einplanen zu können (Laborarbeitsplätze, Computerressourcen, ...).
Wie umfangreich die Betreuung einer Abschlussarbeit ausfällt, hängt sowohl von den eigenen Erwartungen, den Erwartungen des Prüfers sowie dem Studierenden ab. Hilfreich ist es, diese im Vorhinein abzuklären und sich auch selbst Gedanken zu machen, wie viel Zeit man investieren kann und will.
Das Betreuen von studentischen Arbeiten gehört zum Promovieren ebenso dazu wie die eigentliche Forschung, oftmals entstehen hierbei auch wichtige Ergebnisse. Daher ist es wichtig, diese Betreuung ernst zu nehmen und ebenso gründlich zu machen, wie die eigene Forschung.
Dabei sollte man beachten, dass nicht alle Studierenden die gleiche Leistung bringen. Zudem vermitteln (schriftliche) Prüfungsergebnisse auch nur bedingt, wie gut jemand praktisch arbeitet.
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Themenvergabe & Startphase

  • Sofern man als Betreuende*r noch keine Einschätzung über die Fähigkeiten des/der Studierenden hat, kann es hilfreich sein, vor dem eigentlichen Start der Arbeit mit einer einfachen, vorbereitenden Aufgabe in das Themengebiet zu starten. Basierend darauf kann man dann gemeinsam mit dem/der Prüfer*in noch das Thema an die Fähigkeiten und Wünsche anpassen.
  • Für die Einarbeitungsphase sollten kleine, klare Schritte festgelegt werden, damit der Studierende einen Einstieg in das Thema erlangt, welches ihm/ihr bis dato eventuell völlig fremd ist. Statt "Literaturrecherche" könnte dies direkt das Hinweisen auf 2-3 passende Quellen sein.
  • Eine grobe Zusammenfassung über die besprochenen Punkte sowie nächsten Schritte kann man schriftlich, bspw. als E-Mail festhalten. Dies hilft einerseits als Orientierung für die nächsten Wochen, andererseits auch als Erinnerung was beim letzten Treffen ausgemacht und besprochen wurde.
  • Als Betreuer*in sollte man mit dem/der Studierenden ausmachen, wie die Kommunikation läuft, was erwartet wird und was zu viel wäre. Regelmäßige Austauschtermine sollten eine Grundlage sein.
  • Zu Beginn sollte ein realistischer Zeitplan (gemeinsam) erstellt oder gegeben werden, an dem sich der Studierende im Laufe der Bearbeitungszeit orientieren kann und seinen eigenen Fortschritt evaluieren kann. Insbesondere bei den ersten Abschlussarbeiten, welche Studierende machen, ist hierbei die Erfahrung von Betreuenden hilfreich: Was ist eine sinnvolle Dauer für die Literaturrecherche, ab wann sollte der praktische Teil beginnen, und wie viel Zeit sollte man für die Schreibphase zum Schluss einplanen?
  • Dem/der Studierenden sollten die Abläufe und Erwartungen am Institut erklärt werden: Wie weit können/sollen die Studierenden in den Institutsalltag integriert werden? Welche Infrastruktur kann am Institut genutzt werden (Geräte, Computer, ...). Mit welchen Computer-Tools wird für gewöhnlich gearbeitet (bspw. Latex). Welche weiteren Formalien bringt eine Abschlussarbeit mit sich - wie beispielsweise eine Zwischen- oder Abschlusspräsentation? Zudem sollten auch die Bewertungskriterien, mit denen der/die Prüferin die Arbeit bewertet, kommuniziert werden.
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Während der Bearbeitungszeit

Die meisten Probleme in der Betreuung entstehen durch mangelnde oder unklare Kommunikation. Schaffen Sie daher die Grundlage für regelmäßigen Austausch. Natürlich wird der Bedarf an Rückkopplung je nach Student*in variieren. Hier sind einige Optionen, um sicherzustellen, dass Sie und Ihre Studierenden effizient zusammenarbeiten:
  • Sie können anbieten, dass die Studierenden sich einmal pro Woche kurz bei Ihnen rückmelden. Dies kann eine kurze Mail sein, die entweder sagt, es läuft alles nach Zeitplan oder ich habe aktuell folgende Fragen etc. Diese kurze Rückmeldung kann dann nach Bedarf zu einem Treffen erweitert werden.
  • Zumindest alle 2-3 Wochen lassen Sie sich einen kurzen Stand der Arbeit von den Studierenden präsentieren, z.B. 5 Minuten mündlich. Dabei können Sie erfahren, wo die Studierenden in ihrem eigenen Verständnis stehen und dies mit Ihren Erwartungen abgleichen.
  • Geben Sie ehrliches Feedback! Kommunizieren Sie, was notwendig ist für eine besonders gute Arbeit. Häufig werden die Studierenden in dem Glauben gelassen, dass alles in Ordnung ist und gehen dann davon aus eine sehr gute Note zu bekommen, obwohl Ihnen völlig klar war, dass es nur eine mittelmäßige Arbeit wird. Eventuell hat Ihr Institut einen Kriterienkatalog für gute Arbeiten oder Qualitätsstandards, die implizit erwartet werden. Machen Sie diese deutlich und schaffen Sie Transparenz über die Art und Weise der Bewertung. Wenn klar ist „wo die Latte liegt“ ersparen Sie sich Frust und auch Widerspruchsverfahren gegen die Benotung.
Achten Sie darauf, dass Sie die Standards Ihrer der Prüfer*in kennen und kommunizieren.
Beziehen Sie den/die Prüfer*in mit in den Prozess ein. Sie sollten Bescheid wissen, wenn das Betreuungsverhältnis für Sie nicht einfach ist. Häufig kann ein Gespräch zu Dritt die Erwartungen und Vorstellungen über die Zusammenarbeit klären. Wenn Sie sich mit Ihren Überlegungen nicht an Ihre Vorgesetzten wenden möchten, oder dieser Schritt keinen Erfolg gebracht hat, können Sie sich auch vertraulich an die Ombudsperson Lehre und Promotion wenden.
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Zum Thema: Feedback

Feedback gibt man und nimmt man. Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, im Austausch mit Ihren Studierenden auch eine Rückmeldung zu Ihrer Betreuungsleistung zu bekommen. Beginnen Sie, indem Sie dem*der Student*in sagen, wie Sie den Fortschritt seit der letzten Besprechung einschätzen. Welche Teile der Arbeit sind gut vorgegangen und woran erkennen Sie das? Sind einzelne Teile bereits fertig? Welche Abschnitte oder Arbeitsschritte sind noch auszuarbeiten, wo sehen Sie Mängel, Nachbearbeitungsbedarf? Was fehlt noch komplett? Sprechen Sie dabei immer über die getätigten Arbeiten und zeigen Sie an konkreten Beispielen, was Sie meinen. Fragen Sie nach, was die andere Person nun verstanden hat und von Ihren Ausführungen für die nächsten Arbeitsschritte mitnimmt. Wenn Ihr Feedback beendet ist, fragen Sie die Studierenden, was an der Betreuung für Sie gut läuft und ob Sie sich noch etwas wünschen würden. Für alle Beteiligten gilt, dass sie das Feedback annehmen können, aber auch nicht müssen. Wünschen sich die Studierenden von Ihnen mehr Betreuung als Sie zeitlich anbieten können oder auch als Sie es für angemessen halten, erklären Sie, warum Sie den Vorschlag nicht annehmen werden.
Schwierige Themen besprechen sich am besten persönlich. E-Mails lassen zu viel Deutungsspielraum im Kopf des Empfängers und Sie können dann Missverständnisse nicht direkt aufklären. Treffen Sie sich (ggf. online) und sagen Sie deutlich, dass Sie anhand der bisher erbrachten Leistung in Sorge sind, dass die Arbeit erfolgreich sein kann. Erklären Sie, wie Sie so konkret wie möglich, wie Sie zu dieser Einschätzung kommen. Ist die*der Student*in im Zeitplan weit hinterher? Was ist die Erklärung dafür und wie kann sichergestellt werden, dass der Zeitplan eingehalten wird? Ist absehbar, dass dies nicht funktionieren wird, dann holen Sie sich Beratung, z.B. in Form des Fachstudienberaters hinzu. Es kann helfen eine Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine Auszeit wegen Krankheit zu beantragen oder auch die Lernberatung oder die Schreibwerkstatt zu besuchen. Will die*der Student*in Ihre Änderungsvorschläge nicht in die Arbeit einbeziehen? Lassen Sie sich erklären, warum. Wenn Sie keinen gemeinsamen Weg finden, machen Sie Ihre Bedenken deutlich. Was bedeutet das dann für die Arbeit? Eventuell verliert die Arbeit dann ihren Fokus, die Stringenz oder die eigentliche Forschungsfrage wird dadurch nicht beantwortet. Wenn dem so ist, weisen Sie auch darauf hin, dass sich dadurch die Note der Arbeit, die der/die Prüfer*in vergibt, verschlechtern kann.
Kauz mit Brille, der seinen Daumen nach oben zeigt
Die Rolle der prüfenden Person ist nicht zwangsläufig von der betreuenden Person entkoppelt. Die prüfende Person ist aber für die Formulierung des Themas und die Vergabe der Note zuständig. Auch wenn Sie bei der Betreuung der Arbeit durch Mitarbeiterr*innen unterstützt werden, sollten Sie als Prüfer*in in jedem Fall  immer den Überblick wahren und sollten bei Problemen jeder Seite zur Verfügung stehen.

Zu Beginn

Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Regeln und Erwartungen zu klären. Diese unterscheiden sich von Fachbereich zu Fachbereich und auch von Institut zu Institut. Bei Bachelorarbeiten hat sich ein sorgfältiges Einstiegsgespräch zur Klärung der Grundlagen als erfolgreich erwiesen. Wenn die wichtigsten Pfeiler gesetzt sind, erspart das Zeit und Umwege. Damit ist nicht gemeint, den Studierenden die Eigenleistung abzunehmen, sondern z.B. deutlich zu machen, dass es eine Eigenleistung gibt und worin diese besteht. Ähnliches empfiehlt sich für die Masterarbeit. Es ist sicherer nicht davon auszugehen, dass Studierende, die bereits eine Bachelorarbeit geschrieben haben, ohne weitere Einweisung in die Masterarbeit einsteigen können. Fragen, die es sich zu klären lohnt sind: Wie oft werden wir uns treffen und erwarte ich regelmäßige Rückmeldung von den Studierenden? Haben wir einheitliche Standards für die Zitation und das wissenschaftliche Arbeiten? Lese ich einzelne Kapitel und gebe dazu eine Rückmeldung? Gibt es ein Kolloquium oder ein Treffen aller Personen, die eine Arbeit erstellen, damit diese sich austauschen und von ihren Peers lernen können?
Die Bachelorarbeit umfasst 12 ECTS = 360 Arbeitsstunden. Entsprechend der Prüfungsordnung gibt der/die Prüfer*in die Arbeit aus und bewertet sie am Ende. Der/die Prüfer*in hat dabei darauf zu achten, dass die Themenstellung in 360 Stunden bearbeitet werden kann. Zu beachten ist auch, dass die Abschlussarbeit Teil des Studiums ist und jeder*m Studierenden eine Arbeit angeboten werden muss.
Es sollte einen Zeitplan für die Erstellung der Arbeit geben. Bitte prüfen Sie, ob die zeitliche Vorstellung der/des Studierenden für die einzelnen Arbeitsschritte realistisch ist. Eventuell lohnt es sich, sich auf Teilpakete oder Meilensteine zu verständigen und den Zeitplan so regelmäßig im Auge zu haben.
Geben Sie Ihren Mitarbeiter*innen eine Einführung und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Gerade die ersten Betreuungsleistungen können schwierig sein, vielleicht erinnern Sie sich. Gibt es vielleicht Standards für die Betreuung an Ihrem Institut, die Sie Ihren Mitarbeiter*innen an die Hand geben können? Tauschen Sie sich regelmäßig mit den Betreuer*innen und Studierenden aus, um im Bilde zu sein und gegebenenfalls frühzeitig eingreifen können.
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Während der Arbeit

Erklären Sie den Studierenden gleich zu Beginn die Abläufe am Institut, also neben den Bewertungskriterien auch beispielsweise, in welcher Form die Abgabe der Ausarbeitung erfolgen soll, wie es mit Remote-Zugriff auf Serverinfrastruktur läuft, ob die Abschlusspräsentation vor oder nach der Ausarbeitung gehalten wird, ob Zwischenpräsentationen erfolgen, mit welchen Tools (z.B. LaTeX) gearbeitet wird etc.
Insbesondere bei Bachelorarbeiten ist es wichtig, den Studierenden Hilfestellung bei der Planung ihrer Arbeit zu geben. Geben Sie Ihre Einschätzung ab, wie viel Zeit für die Einarbeitungsphase und die Literaturrecherche realistisch ist. Wann sollte Ihrer Erfahrung nach mit dem Schreiben begonnen werden und wenn Experimente oder ein empirischer Teil vorgesehen sind, was ist dabei besonders wichtig?
Tipp: Lassen Sie die Studierenden ihren „Arbeitsauftrag“ in eigenen Worten formulieren. Damit werden Missverständnisse in der Kommunikation schnell aufgedeckt, es motiviert die Studierenden sich schon ganz am Anfang eingehend mit der Thematik auseinanderzusetzen und sich des Ziels der Arbeit stärker bewusst zu werden. Gleichzeitig erkennen Sie daran, wie Ihre Erklärungen bisher bei den Studierenden ankamen.
Behalten Sie im Hinterkopf, dass manche Studierende eventuell gar nicht auf die 1,0 aus sind. Eventuell scheitert nicht die Arbeit, sondern Sie scheitern an Ihren Ansprüchen?
Dennoch: Bleiben Sie klar in der Kommunikation Ihrer Bedenken und zeigen Sie Optionen auf. Wenn der aktuelle Qualitätsstandard der Arbeit so bleibt, ist mit einer Note X zu rechnen. Ist das für den Studenten ok? Wenn nicht, zweigen Sie auf, was getan werden muss, um die Arbeit zu verbessern. Vermeiden Sie, mit einer schlechten Note zu drohen, da dies nicht die Motivation erhöhen, sondern in der Regel einen Rückzug und weniger Kommunikation nach sich ziehen wird.
Gehen Sie in ein klärendes Gespräch und versuchen Sie an konkreten Beispielen oder bestimmten Situationen festzumachen, wo die Probleme liegen. Welche konkreten Maßnahmen können Sie gemeinsam treffen, um Missverständnisse zu vermeiden? Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und eine Aufarbeitung des bisher geschehenen, sondern regeln Sie ihre kommende Zusammenarbeit ab dem aktuellen Treffen: Wer ist bis wann wofür verantwortlich? Schaffen Sie Verbindlichkeit, in dem Sie sich nach kürzerer Zeit erkundigen, ob die getroffenen Regelungen eingehalten werden können.
Wenn Sie als Prüfer*in außen vor sind, weil die direkte Betreuung ein/e Mitarbeiter/in durchführt, hören Sie beide Seiten an und helfen Sie klare Absprachen zu treffen.
Wenden Sie sich an eine Person, die das Vertrauen aller Beteiligten genießt, z.B. ein/e Kolleg*in am Institut mit viel Betreuungserfahrung, die/den Studiendekan*in oder ein Mitglied des Prüfungsausschusses.
Natürlich können Sie sich immer an die Ombudsperson für Lehre und Promotion wenden, die Sie als neutrale Schlichtungsstelle in Ihrem Konflikt unterstützen wird.
Klären Sie für sich oder mit Kolleg*innen, was für Sie in Ihrem Bereich als guter Standard gilt. Wie stark steuern Sie den Prozess? Kontrollieren Sie Fortschritte und wie oft? Machen Sie Ihre Erwartungen deutlich, sodass die Studierenden Ihr Handeln richtig einordnen können. Wenn Sie z.B. vor Abgabe keine Teile der Arbeit lesen, weil das so Standard im Fach ist, sagen Sie das auch so. Im Austausch mit anderen Studierenden hören diese von Kommilitoninnen aus anderen Fächern, dass ganze Kapitel korrigiert werden und legen Ihnen Ihr Vorgehen dann unter Umständen als Desinteresse oder schlechte Betreuung aus.
Kommunizieren Sie Abwesenheiten. Konferenzen oder Urlaubszeiten zu kommunizieren, in denen Sie nicht erreichbar sind, verhindert Missverständnisse.
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Kurz vor dem Abschluss

Besprechen Sie gemeinsam die finalen Schritte: Wie erfolgt die Einreichung der Arbeit? Weisen Sie hier nochmals kurz auf die geltenden Regeln des Instituts oder Studiengangs hin. Geben Sie den Studierenden eine Aussicht auf die Länge der Korrekturzeit, damit sie für eventuelle Bewerbungen für Jobs oder ein folgendes Studium gewappnet sind. Unter Umständen kann eine Bestätigung der Abgabe durch Eintrag einer "vorläufigen Beurteilung - Bestanden" in das Campus-System ("4,0 Bestätigung") sehr hilfreich sein.
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Eure Erfahrungen und Best-Practices

In den untenstehenden Datensammlungen kannst du/können Sie Erfahrungsberichte, Leitfäden, Richtlinien und weitere Dokumente, die bei der Erstellung der Arbeit helfen, finden. In der Sammlung "Teile deine Erfahrungen" kannst du uns deine eigenen Erfahrungen zur Verfügung stellen. Wir fügen diese nach einer Prüfung in die Sammlung ein.

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Beispiele aus der Praxis

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Teile deine Erfahrungen

Dateibriefkasten, über den Dateien für diese Sammlung eingereicht werden können
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