Begriff: Perlit

Perlit

Perlit bezeichnet ein vulkanisches Glas (Obsidian) und zählt damit zu den Gesteinen. Perlit enthält bis zu 2 % Wasser und hat eine Dichte von etwa 90 bis 490 kg/m³ (Schüttdichte des Rohperlit). Durch kurzzeitiges Erhitzen und Trocknen auf über 1000 °C bläht sich Perlit auf das fünfzehn- bis zwanzigfache seines Ursprungsvolumens auf und hat dann eine Schüttdichte von 90 bis 95 kg/m³ und eine Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,040 bis 0,070 W/mK.

Perlit, roh oder aufgebläht, wird unter anderem in Form von silikonimprägnierten Perlen mit etwa fünf Millimetern Durchmesser zur Wärmedämmung, zum Beispiel als Ausgleichschüttung in der Altbaumodernisierung hauptsächlich in Decken bzw. Fußböden und als Kerndämmung verwendet. Außerdem dient es als Brandschutz. Teilweise verursacht eine erhöhte Radioaktivität (Radioaktive Baustoffe) des vulkanischen Ursprungsgesteins eine Belastung. Eine weitere Verwendung findet Blähperlit als Füll- und Zuschlagstoff für Wärmedämmputze.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

1. Außenwände: Wärmedämmputz