Begriff: Magnus-Formel

Magnus-Formel

Die Magnusformel ist nach dem deutschen Physiker und Chemiker H. G. Magnus benannt (1802-1870). Sie gibt den Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur θ und dem Sättigungsdampfdruck des Wasserdampfes p<sub>s</sub> an:

\(p_S=C_1 \cdot e^{\frac{C_2 \cdot \theta}{C_3+\theta}}\)

θ gibt die Temperatur in [°C] an. p<sub><small>S</small></sub> erhält man in [Pa].

Es wird dabei zwischen zwei Fällen − über Wasser und über Eis −unterschieden: Die in der Gleichung enthaltenen Konstanten sind dementsprechend in der folgenden Tabelle angegeben:

<table border=1 cellpadding="10"><tr><td rowspan=2>Konstante</td><td colspan=2>Temperaturbereich</td></tr><tr><td>θ≥0</td><td>θ<0</td></tr><tr><td>C<sub><small>1</small></sub></td><td>610,78</td><td>610,71</td></tr><tr><td>C<sub><small>2</small></sub></td><td>17,08</td><td>22,44</td></tr><tr><td>C<sub><small>3</small></sub></td><td>234,18</td><td>272,44</td></tr></table>


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

Bauphysikalische Grundlagen: F-1 Feuchtetechnische Grundbegriffe

Bauphysikalische Grundlagen: F-3 Vermeidung von Oberflächentauwasser