Begriff: Einblasdämmung

Einblasdämmung

Um die Wärmedämmung bestehender zweischaligen Konstruktionen − z.B. zweischalige Mauerwerke oder geneigte Dächer − zu verbessern, wurden verschiedene Einblasdämmungen entwickelt. Die wichtigste Voraussetzung dieser Technik ist, dass die ursprüngliche Konstruktionen größere zusammenhängende Hohlräume aufweisen. .

Bei zweischaligen Mauerwerken werden Löcher mit einem Durchmesser von ca. 2,4 cm in das bestehende Außenmauerwerk in einem wiederholtem Abstand von 3 Metern gebohrt. Durch diese Löcher werden mittels einer Einblasmaschine lose Dämmstoffe, meisten diverse Granulate aus Polystyrol-Partikelschaum, Silikat-Leichtschaum oder Aerogel in den Hohlraum zwischen den Mauerwerkschalen eingebracht. Bei geneigten Dächern werden die Hohlräume zwischen den Sparren gefüllt. Dafür muss eine fugenlose Begrenzug durch eine beidseitige Verschalung der Sparren vorhanden sein. Hierbei werden vornehmlich Zelluloseflocken als Einblasdämmstoff verwendet.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

1. Außenwände: 1.2.3 Kerndämmung