Begriff: Isolierverglasung

Isolierverglasung

Isolierglas besteht aus mindestens zwei Einzelscheiben, die durch einen Abstandshalter am Rand voneinander getrennt sind. Zwischen Abstandshalter und Glasscheiben befindet sich meist die erste, den Scheibenzwischenraum vor eindringender Feuchte von außen schützende Dichtung. Zusätzlich wird auf dem Rücken des Abstandhalters und zwischen die Einzelscheiben ein weiterer Dichtstoff aufgebracht, dieser dient als zweite Dichtung und Verklebung und hält Scheiben und Abstandshalter zusammen. Ein im Abstandshalter befindliches Adsorptionsmaterial entfeuchtet den dicht nach außen abgeschlossenen Scheibenzwischenraum. Infolge des unterschiedlichen Feuchtegehalts im Scheibenzwischenraum und in der Außenluft ergibt sich ein hohes Dampfdruckgefälle. Die Dichtsysteme verhindern, dass ein Gasaustausch zwischen dem Scheibenzwischenraum und der Außenluft stattfindet und Feuchte in den Scheibenzwischenraum eindringen kann. Der Luft- bzw. Gasdruck im Scheibenzwischenraum entspricht dem bei der Fertigung herrschenden Luft- bzw. Gasdruck. Der Wärmedurchgangskoeffizient hängt wesentlich vom Scheibenzwischenraum und seiner Füllung (Luft oder Gas) ab, bei beschichteten Scheiben von der Art der Beschichtung.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (4/8)

1. Außenwände: Glasdoppelfassaden

3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (5/8)

3. Fenster und Türen: 3.1 Bestand (2/8)

3. Fenster und Türen: 3.2.3 Neue Verglasungen (1/2)