Begriff: Sättigungsdampfdruck-Formel nach DIN 4108

Sättigungsdampfdruck-Formel nach DIN 4108

Der Sättigungsdampfdruck hängt von der Temperatur exponentiell ab. Diese Abhängigkeit kann mathematisch mithilfe der folgenden Formel näherungsweise beschrieben werden [DIN 4108 Teil 3]:

\(p_s=a \cdot \Bigl(b+ \frac{\theta}{100}\Bigr)^n\)

θ Temperatur [°C]
Die Konstanten der Approximationsformel sind:

<table border=1 cellspacing=0 cellpadding="10"><tr><td rowspan=2>Konstante</td><td colspan=2 align=center>Temperaturbereich</td></tr><tr><td>0°C≤θ≤30°C</td><td>-20°C≤θ<0°C</td></tr><tr><td>a</td><td>288,680</td><td>4,689</td></tr><tr><td>b</td><td>1,098</td><td>1,468</td></tr><tr><td>n</sub></td><td>8,020</td><td>12,30</td></tr></table>

Eine weitere Näherungsformel zur Berechnung des Sättigungsdampfdruckes ist die Magnus-Formel.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

Bauphysikalische Grundlagen: F-1 Feuchtetechnische Grundbegriffe

Bauphysikalische Grundlagen: F-3 Vermeidung von Oberflächentauwasser