Demo - Schutz gegen Lärm

4 Geometrische Schallausbreitung (1/3)

Die geometrische Schallausbreitung behandelt die Fortpflanzung des Schalls unter Berücksichtigung der Entfernung zwischen der Schallquelle und dem Immissionsort. Die Pegelminderung infolge der Entfernung wird als Ausbreitungsdämpfung bezeichnet, die im Folgenden für Punkt- und Linienschallquelle berechnet wird. In der Praxis wird zur Darstellung einer Situation nicht der Schallintensitätswert, sondern der Schallpegel gemäß Gleichung (2.20) verwendet. Aus der Beziehung \(I \sim p^2\) lässt sich analog der Ausdruck nach Gleichung (2.18) für den Schalldruckpegel ableiten. Ist die Schallleistung [ofe]P[/ofe] der Quelle bekannt, so berechnet sich der Schallleistungspegel L<sub>P</sub> in Abhängigkeit der Entfernung r zu

\(L_P(r) = L_P - 10 \cdot lg\frac{A(r)}{A_0}\)

[dB(A)]

(7.36)

mit dem Schallleistungspegel L<sub>P</sub> am Emissionsort gemäß Gleichung (2.21).

A(r)

die betrachtete Fläche des Radius r [m<sup>2</sup>]

P<sub>0</sub>

10<sup>-12</sup> W Bezugsschallleistung

A<sub>0</sub>

1 m<sup>2</sup> Bezugsfläche

Im Folgenden wird die Ausbreitungsdämpfung für die Punktschallquelle behandelt. Im Rahmen des Studiums wird auch die Ausbreitungsdämpfung für die Linien- und Flächenschallquelle für monodirektionale Schallausbreitung berechnet.