5. Dächer
Der Fehler-Code lautet:
slc36_5634I.d.R. müssen wir den Fehler nachstellen, um ihn dann die jeweils zuständigen Entwickler:innen in der ILIAS-Community melden zu können. Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung.
Gehen Sie bitte wie folgt vor:
1. Markieren Sie den o.g. Fehler-Code und kopieren ihn in die Zwischenablage.
2. Schicken Sie uns eine E-Mail an ilias-support@tik.uni-stuttgart.de
3. Bitte fügen Sie der E-Mail folgende Informationen bei:
3a. Den Code aus der Zwischenablage (als Text).
3b. Soweit zutreffend: Den Link vom Seitenfuß der Inhalts- oder Info-Seite des Magazin-Objektes, in dem Fehler aufgetreten ist (oder alternativ den entsprechenden Link vom Seitenfuß des Kurses/der Gruppe/des Ordners etc., in welchem/r sich das Objekt befindet). (👉 »Link in die Zwischenablage kopieren«)
Wichtig: Sie müssen dazu ggf. entweder über den Browser-Verlauf zwei bis drei Seiten zurückspringen oder noch einmal (über das Dashboard o.ä.) zum Objekt navigieren. Bitte schicken Sie uns nicht den Link aus der Adressleiste des Browsers.
4. Beschreiben Sie möglichst genau die Schritte, die zum Fehler geführt haben. Machen Sie möglichst genaue Angaben zu dem verwendeten Endgerät, Betriebssystem, Browser etc.
5. Probieren Sie soweit möglich bitte, ob der Fehler bei einem erneuten Versuch wieder auftritt, auch mit einem anderen Browser (z.B. Firefox statt Chrome), mit einem anderen Endgerät, oder in einem privaten Browser-Fenster bzw. ganz ohne Browser-Plugins auftritt.
(Bitte schicken Sie uns außerdem weder einen Screenshot noch den Volltext von dieser Fehlerseite. Vielen Dank!)
Bestand - geneigtes Dach mit Ziegeleindeckung
Grundsätzlich unterschieden werden über eine Gebäuderichtung (einachsige) gespannte Dachformen (Sattel-, Pult-, Graben- und Mansarddächer) und über zwei Achsen entwickelte (zweiachsige) Dächer (Walm- oder Zeltdächer), wobei auch Varianten, Misch- und Sonderformen dieser Grundformen möglich sind.
Dachflächen werden durch zwei Belastungsarten beansprucht: Eigengewicht und Schnee- und Eislast wirken senkrecht auf das Tragwerk ein, Windlasten erzeugen dagegen von der Dachneigung abhängige horizontale Lasteinwirkungen, zum einen als Drucklast (Staudruck) auf der windzugewandten und als Sog auf der windabgewandten Seite. Die Sogwirkung kann größer sein als der Staudruck und tritt an angeströmten Gebäudekanten und -ecken durch Wirbelbildungen besonders stark auf. Dachflächen können je nach Dachneigung auf verschiedene Arten hergestellt werden, wobei geneigte Dächer in der Regel mit Dachdeckungen ausgeführt werden. Dachdeckungen aus schuppenartig mit Fugen verlegten Materialien erfordern deutlich geneigte Dachflächen, die in der Regel von einem Dachtragwerk getragen werden.
Dachziegel stellen eine der ältesten und bewährtesten Dachdeckungen dar. Wurden bei der Herstellung gute Tonerden richtig verarbeitet, können Dachziegel mehrere hundert Jahre überdauern. Als kleinformatiges Deckungsmaterial ermöglichen sie die Anpassung an praktisch alle Dachformen. Durch die Porosität des Ziegelmaterials wird unter normalen Umständen die Gefahr der Tauwasserbildung an der Unterseite der Dachhaut erheblich herabgesetzt.
Nach der Art der Herstellung unterscheidet man
- | Strangdachziegel |
- | Pressdachziegel |
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| ![]()
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Dachdeckungen sind neben der natürlichen Alterung ihrer Baustoffe vielfachen mechanischen Beanspruchungen, Temperaturschwankungen, chemischen Einflüssen, Abgasen, UV-Strahlung und Pflanzenwuchs ausgesetzt. Daher bedürfen sie der regelmäßigen fachmännischen Kontrolle und Wartung, um die fortdauernde Funktionstüchtigkeit und die Sicherheit bei den für die Begehung und Reinigung vorhandenen Einrichtungen zu erhalten. Für die unterschiedlichen Deckungsarten sind bestimmte Regeldachneigungen festgelegt, bei deren Unterschreitung Zusatzmaßnahmen erforderlich sind.
Wärme:
Ungedämmte und ungenutzte geneigte Dächer mit Ziegeleindeckung dienen nur dem Regenschutz von bewohnten alten Gebäuden und erfüllen praktisch keine Wärmeschutzfunktion. Bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten (DIN EN ISO 6946) der obersten Geschossdecke werden belüftete Dachräume − je nach Bauart des Dachs − mit einem pauschalen Wärmedurchlasswiderstand R<sub>u</sub> berücksichtigt.
- | Ziegeldach ohne Pappe, Schalung oder Ähnliches: R<sub>u</sub> = 0,06 m<sup>²</sup>K/W |
- | Ziegeldach mit Pappe oder Schalung oder Ähnlichem: R<sub>u</sub> = 0,2 m<sup>²</sup>K/W |
Diese Werte enthalten nicht den äußeren Wärmeübergangswiderstand R<sub>se</sub>!
Feuchte:
Bei traditionellen Ziegeldachkonstruktionen reicht in der Regel die Eindeckung mit Dachpfannen aus, um die darunter liegenden Wohnräume dauerhaft vor Niederschlägen in Form von Regen und Schnee zu schützen. Um das Eindringen von Feuchte durch die verbleibenden Fugen bei Windbelastung zu vermeiden, wurde als zusätzliche Sicherungsmaßnahme unterhalb der Dachdeckung erst in der letzten Jahrzehnten eine Unterspannbahn angeordnet.
Historische Dächer waren in aller Regel nicht abgedichtet. Da der Raum im Dachstuhl nicht als Wohnraum benutzt wurde, konnte die anfallende Feuchte nach einem gewissen Zeitraum wieder austrocknen. Dies muss beim Dachausbau beachtet werden.
Schall:
Bei unausgebauten Dachräumen bestehen keine Anforderungen an die Schalldämmung der Dachhaut. Aus schalltechnischer Sicht stellt die Dachhaut eines geneigten Dachs eine einschalige Konstruktion dar. Ihre Schalldämmung entspricht theoretisch der flächenbezogenen Masse der Dachdeckung. In der Praxis wird jedoch diese Schalldämmung wegen der Undichtigkeiten weit unterschritten.
<u>Maßnahmen:</u>
5.2.2 |
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<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Index.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Baukonstruktionen.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Objektbeispiele.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Grundlagen.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Glossar.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Rechentools.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Fotogalerie.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Planunterlagen.html" target="_top">
</a><td><td colspan="3"><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Index.html" target="_top"></a></td></tr><tr><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Index.html" target="_top">
</a></td></tr></table>


