Bauphysikalische Grundlagen
F-4 Glaser-Verfahren (2)
<u>Durchführungsschema für Glaser-Berechnung</u>
Folgende Vorgehensweise ist für die Beurteilung eines Bauteilaufbaus nach Glaser zweckmäßig:
1. | Skizzenhafte Darstellung des zu untersuchenden Bauteils mit Angabe der Materialdaten λ und μ sowie der Schichtdicken. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
2. | Aufstellung der klimatischen Randbedingungen nach DIN 4108 Teil 3. Danach gilt für nicht klimatisierte Wohn- und Bürogebäude:
Bei schärferen klimatischen Randbedingungen, wie sie zum Beispiel in Schwimmbädern oder klimatisierten Räumen auftreten, dürfen die Vereinfachungen nach DIN 1408, Teil 3 nicht vorgenommen werden. Das Berechnungsverfahren muss dann unter Berücksichtigung der tatsächlichen innenklimatischen Verhältnisse und am Standort des Gebäudes vorherrschenden Außenklimas angewendet werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
3. | Ermittlung des Wärmedurchlasswiderstandes R nach Gleichung (W-7) und des Wasserdampfdiffusionsdurchlasswiderstandes Z nach Gleichung (F-17). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
4. | Berechnung des Temperaturverlaufs für die Winterperiode (Tauperiode). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
5. | Ermittlung des Sättigungsdampfdruckes in Abhängigkeit von der vorhandenen Temperatur nach Gleichung (F-6) oder mit Hilfe der Tabellen A4 und A5. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
6. | Aufzeichnen des berechneten Temperaturverlaufs und des Sättigungsdampfdruckes in Abhängigkeit von der äquivalenten Luftschichtdicke μ · d gemäß Bild F-11 links für die Tauperiode und Bild F-11 rechts für die Verdunstungsperiode. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
7. | Ermittlung des Dampfdruckverlaufs nach der Methode des gespannten Seiles. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
8. | Überprüfung der Tauwasserbildung:
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9. | Nach DIN 4108 ist eine Tauwasserbildung in Bauteilen unschädlich, wenn durch Erhöhung des Feuchtegehaltes der Bau- und Dämmstoffe der Wärmeschutz und die Standsicherheit der Bauteile nicht gefährdet werden. Diese Voraussetzungen sind gewährleistet, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
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<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Index.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Baukonstruktionen.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Objektbeispiele.html" target="_top">
</a></td><td><a href="http://www.bauphysikalische-altbaumodernisierung.de/Grundlagen.html" target="_top">
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</a></td></tr></table>