Begriff: volumenbezogene Luftdurchlässigkeit n50
volumenbezogene Luftdurchlässigkeit n50
Die volumenbezogene Luftdurchlässigkeit oder der sogenannte n50-Wert [1/h] gibt an, wieviel mal das Innenraumvolumen pro Stunde bei einem Unter- oder Überdruck von 50 Pa umgesetzt wird und dient zur Kennzeichnung der Luftddurchlässigkeit bzw. Luftdichtheit von Gebäuden. Typische Luftwechselzahlen als Ergebnis der Gebäude-Dichtheitsmessung sind:
- | bei undichten Altbauten 4 bis 12 h<sup><small>-1</small></sup> |
- | bei Neubauten ohne besondere Sorgfalt 3 bis 7 h<sup><small>-1</small></sup> |
- | bei Niedrigenergiehäusern 1 bis 2 h<sup><small>-1</small></sup> |
- | bei Passivhäusern 0,1 bis 0,6 h<sup><small>-1</small></sup> |
In Passivhäusern ist die Luftdichtheit besonders wichtig, daher ist dort ein Grenzwert von 0,6 1/h vorgegeben (gemessen jeweils bei 50 Pa).