Begriff: Blähton
Blähton
Um Blähton herzustellen wird kalkarmer Ton mit fein verteilten organischen Bestandteilen verwendet. Dieser wird gemahlen, granuliert und bei ca. 1200°C im Drehrohrofen zu aufgeblähten kugelförmigen Körnern gebrannt. Der Kern ist geschlossenporig, die Oberfläche gesintert. Wegen der nahezu ideal kugelförmigen Körner mit einem Durchmesser von bis zu 40 mm ist Blähton als Zuschlag in Mörtel und Beton geeignet. Er wird deshalb bei der Herstellung von gefügedichtem und haufwerksporigem Leichtbeton eingesetzt. Körnungen mit einem Durchmesser von bis zu 4 mm werden für Wärmedämmputze sowie Mauer- und Estrichmörtel verwendet. Dabei werden insbesondere das geringe Gewicht wie auch die gut wärmedämmenden Eigenschaften des Blähtons ausgenutzt. Ohne weitere Bearbeitung oder Behandlung kann Blähton als wärmedämmende und raumstabile Schüttung eingebaut werden.