Begriff: A-Schallpegel
A-Schallpegel
Der Begriff A-Schallpegel wird in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Ursprünglich ist der A-Schallpegel der um den Betrag der A-Bewertungskurve geminderte oder erhöhte Schallpegel bei einer bestimmten Frequenz. Einheit dB(A).
Als A-Schallpegel wird aber in der Praxis meistens der A-bewertete Schalldruckpegel L<sub>A</sub> bezeichnet und ebenfalls die Einheit dB(A) verwendet. Dabei wird bei gegebenem Spektrum eines Geräusches unter Verwendung der Zahlenwerte der A-Bewertunskurve die Frequenzbewertung vorgenommen und dann mittels der Regeln für die Pegeladdition der bewertete Gesamtschalldruckpegel bestimmt.
Zur Kennzeichnung von Geräuschemissionen wird neben dem Terz- oder Oktavspektrum des Schallleistungspegels als Einzahlangabe der A-bewertete Schallleistungspegel L<sub>WA</sub> genutzt. Er wird wie der A-bewerteter Schalldruckpegel durch Pegeladdition als Gesamtschallpegel gebildet.
DIN EN 60651
Bauphysikalische Grundlagen: S-1 Akustische Grundbegriffe (4/4)