Begriff: haufwerkporiger Leichtbeton mit porigen Zuschlägen

haufwerkporiger Leichtbeton mit porigen Zuschlägen

Bei diesem Leichtbeton wird der Zuschlag so ausgewählt, dass möglichst viel Hohlraum zwischen den Körnern entsteht. Die Zuschlagskörner werden nur umhüllt und punktweise verkittet, das Ergebnis nennt man "Beton mit Haufwerkporosität" oder Einkornbeton. Der haufwerkporige Leichtbeton hat eine Steinrohdichte von durchschnittlich 400 kg/m³. Zusammen mit neuentwickelten Leichtmörteln und optimierter Kammer- bzw. Schlitzanordnung werden bei bestimmten Produkten sogar die Wärmeleitzahlen von Holz erreicht oder sogar unterboten. Dieser Leichtbeton findet Anwendung in Form von Fertigteilen und Mauersteinen, Wandplatten für leichte Trennwände oder Stahlbetondielen für Dach- und Deckenplatten. Besonderer Vorteil hierbei: die Elemente können in fast beliebigen Maßen und Formen hergestellt werden. Die Festigkeit von haufwerkporigem Leichtbeton liegt im Bereich von 2 bis 20 N/mm² - fest genug für tragende Wände im Geschoßbau bei gleichzeitig guter Wärmedämmung.


Folgende Ressourcen verweisen auf diesen Begriff:

Bauphysikalische Grundlagen: Wärme (1/3)

1. Außenwände: 1.1 Bestand (1/6)